Turnierregeln

  • Vor dem Turnierstart wird entschieden, ob die Vorrunde des Turniers in einer großen Gruppe oder Untergruppen gespielt wird. Die Auslosung erfolgt gemäß Swiss-System.

  • Basierend auf dem Best of 3 Turniermodus, der für alle Runden gilt, hat jeder Spieler drei Helden auszuwählen, die er bei der Anmeldungsbestätigung am Turniertag bekannt gibt.

  • Gespielt wird mit den von Blizzard als Standard deklarierten Karten und nach Festlegung der Helden und Beginn der ersten Runde ist eine Änderung der Kartenzusammenstellungen nicht mehr erlaubt. Wer hiergegen verstößt und während oder nach einer Runde seine Decks ändert, wird automatisch disqualifiziert. Ferner ist die Verwendung von Decktracker-Softwares nicht erlaubt.

  • Es gilt der Conquest-Modus, der folgendes für die Spielbegegnungen besagt: Gewinnt ein Spieler mit seinem Helden eine Partie, darf dieser Held in den verbleibenden Partien der selbigen Runde nicht erneut eingesetzt werden. Verliert ein Spieler hingegen mit seinem Helden, darf er diesen erneut in der nächsten Partie verwenden. Gespielt wird, bis einer der Spieler mit allen Helden einen Sieg erzielt hat.

  • Je Runde findet zu Beginn eine Ban-Phase statt, in der die Spieler einen der drei Helden des anderen von der Runde ausschließen. Hierdurch stehen den Spielern pro Runde zwei Helden zur Verfügung. Sollte ein Spieler dennoch den vom Gegner ausgeschlossenen Helden einsetzen, gilt diese Partie als verloren und der gegnerische Held erhält einen Sieg. Mehr Informationen zur Vorgehensweise finden sich im nächsten Absatz.

  • Der erst genannte Spieler einer Partie - zu sehen in den Brackets - erhält für die einzelnen Runden einen Ergebnismeldungsbogen, der für die Dokumentation der Spielpartien zu nutzen ist. Hierbei ist wie folgt vorzugehen:

    • Zu Beginn notieren beide Spieler ihre drei Helden

    • Ohne Einsicht des jeweils anderen Spielers wird ein Held des Gegenspielers gebannt, so dass beide Spieler jeweils zwei Helden behalten. Eine geeignte Methode ist, dass sich ein Spieler zunächst umdreht, so dass der andere Spieler einen Helden streichen kann. Nach der Streichung dreht der Spieler den Bogen um und lässt den anderen Spieler seine Ban-Entscheidung aussprechen.

    • Der Bogen verbleibt beim erst genannten Spieler und dieser ist für die Protokollierung der Spielergebnisse verantwortlich. Hierfür trägt er für jede Runde die eingesetzten Helden und Sieg / Niederlage ein.
    • Nachdem einer der Spieler zwei Siege erreicht hat, wird empfohlen, dass beide Spieler die Protokollierung der Ergebnisse überprüfen. Letztlich tragen beide Spieler die Verantwortung für die Korrektheit des Ergebnisses. Der Bogen ist daraufhin bei der Turnierleitung einzureichen.

  • Es besteht keine Pflicht, einen Screenshot von Spielergebnissen zu machen. Allerdings empfiehlt sich dies zur Vermeidung von Streitigkeiten.

  • Bei Verbindungsabbruch ist eine Wiederholung der Partie durchzuführen, sofern die abgebrochene Partie zum entsprechenden Zeitpunkt gemäß Einschätzung beider Spieler als offen und nicht als bereis für eine Seite entschieden gewertet wird. Sollte es zu Uneinigkeit kommen ist die Turnierleitung zu kontaktieren. Sofern ein absichtlicher Verbindungsabbruch in Verdacht steht, droht dem entsprechenden Spieler nach erstmaliger Verwarnung bei einem erneuten Auftreten einer ähnlichen Situation eine Disqualifikation.

  • Bei Ankündigung eines Rundenbeginns haben die Spieler die erste Partie innerhalb von 15 Minuten nach Ankündigung zu beginnen. Sollte ein Spieler länger als diese Zeit auf einen Gegenspieler warten, ist dies der Turnierleitung zu melden und diese entscheidet, ob die erste Partie aufgrund von Abwesenheit des Gegners direkt als gewonnen gilt.

  • Ein Aussteigen aus dem Turnier oder eine im Vorfeld geplante begrenzte zeitliche Teilnahme sind der Turnierleitung zu melden. Hierdurch kann vermieden werden, dass bei Auslosung der Spielpaarungen Paarungen mit nicht mehr anwesenden Spielern erfolgen.